spw ist mehr als ein Verlag.
Im Kern ist spw ein
Diskussionszusammenhang von Menschen, deren Denken in der Tradition der
sozialistischen Linken steht und diese für das 21. Jahrhundert nutzbar
machen will. Sie hat ihre Wurzeln in der Sozialdemokratie. spw setzt
sich für einen parteiübergreifenden Diskurs radikalreformerischer
Kräfte ein.
Aktueller Terminhinweis:
JUBILÄUMSTAGUNG:
20 Jahre Verein zur Förderung von Demokratie und Völkerverständigung e. V.
Von Freitag, 27. November, bis Sonntag, 29. November, findet in Hattingen die Jubiläumstagung statt. Die genauen Daten zu Programm, Anfahrt und Kosten finden sich hier: Flyer Jubiläumstagung 2009
Es war im Juni des Wendejahres 1989, als der Verein
zur Förderung von Demokratie und Völkerverständigung
e.V. gegründet wurde. Ohne seine solidarische Unterstützung
wäre ein einzigartiges Zeitschriftenprojekt der politischen
Linken – die spw – heute nicht denkbar.
In diesem Jahr feiert der Verein seinen 20. Geburtstag.
Das Jubiläum wollen wir zum Anlass nehmen, die
gemeinsame Arbeit zu feiern und den politischen Blick
nach vorn zu richten – mit bekannten und kritisch-engagierten
GenossInnen, Freunden und Gästen aus Politik,
Gewerkschaften, Wissenschaft und Presse.
Auf dem Programm steht ein Rückblick auf wichtige
Etappen unseres Zusammenhangs von den 80er Jahren
bis in die Gegenwart. Aber mit Rückblicken allein haben
wir uns noch nie begnügt. Dem Gründungsgeist des
Vereins entsprechend, geht es vor allem um Fragen der
aktuellen Entwicklung des Kapitalismus und politische
Perspektiven der Linken:
Ausgehend von einer Analyse des Ergebnisses der
Bundestagswahl sollen deshalb die Chancen und Stolpersteine
eines neuen Crossovers der politischen Linken
über die Parteigrenzen hinweg in den Mittelpunkt gestellt
werden.
Darüber hinaus beleuchtet die Jubiläumstagung, wie
biografische Selbstbestimmung unter den Bedingungen
der neuen kapitalistischen Landnahme und sozialer
Schließungen mittels einer emanzipativen Arbeitsmarkt-,
Beschäftigungs- und Bildungspolitik organisiert werden
kann.
Der Vorstand
SPD Niedersachsen erinnert an Peter von Oertzen
Am
16. März 2008 ist unser früherer langjähriger Herausgeber und
politische Wegbegleiter Peter von Oertzen im Alter von 83 Jahren
verstorben. Peter von Oertzen hat tiefe Spuren in Programmatik und
Politik der Linken hinterlassen. Wir haben als Zeitschrift, als
politischer Diskussionszusammenhang aber auch vielfach ganz persönlich
von seinem kritischen, wissenschaftlich fundierten politischen Denken
profitiert.
Die SPD-Fraktion im Niedersächsischen Landtag, der SPD-Landesverband
Niedersachsen und das Institut für Sozialgeschichte Braunschweig e. V.
laden zu einer Gedenktagung für Peter von Oertzen am
4. September 2009 in Hannover ein.
Einladung zur Gedenktagung Peter von Oertzen
Peter von Oertzen wurde am 2.9.1924 in Berlin geboren. 1946 schloss
sich Peter von Oertzen der SPD an und begann er an der Universität
Göttingen das Studium der Philosophie, Geschichte und Soziologie. 1953
promovierte er mit einer Arbeit über „Die soziale Funktion des
staatsrechtlichen Positivismus“. 1962 habilitierte er sich und übernahm
im Folgejahr die Professur für Politische Wissenschaft an der TU
Hannover an.
In der SPD gehörte er zu den Gegnern des „Godesberger Programms“, auf
dem Bundesparteitag 1959 legte er mit anderen einen eigenen Entwurf
vor. Von 1955 bis 1959 und von 1967 bis 1986 war Peter von Oertzen
Mitglied im niedersächsischen Landtag, wo er nicht nur mit seinen
bildungspolitischen Kompetenzen glänzte. Nach der gewonnenen
Landtagswahl 1970 wurde er Kultusminister im Kabinett Alfred Kubel (bis
1974). 1970 kandidierte er auch um den Vorsitz des SPD-Bezirks Hannover
gegen Egon Franke. Er gewann die Abstimmung mit 149 zu 107 Stimmen.
1979 verzichtete er auf den Landesvorsitz zugunsten Karl Ravens, sein
Stellvertreter wurde er dann Ende des Jahres.
Zu seinen politischen Erfolgen seiner progressiven Reformpolitik zählen vor allem die Veränderungen im
Hochschulbereich (Beseitigung der Professoren-Majorität in den
Universitätsgremien), erste Versuche im Schulbereich mit der
Integrierten Gesamtschule, der Orientierungsstufe und die verstärkte
Einführung von Vorschulklassen.
1973 wurde er Mitglied des SPD-Parteivorstandes und Vorsitzender der
SPD-Langzeitprogrammkommission. In der SPD-Kommission entstand unter
seiner Federführung der „Orientierungsrahmen ´85“, der dann Ende 1975
auch auf dem Mannheimer Parteitag verabschiedet wurde. Von 1984 an
begleitete er die Arbeit der Grundsatzprogramm-Kommission und konnte in
der SPD seine wirtschaftspolitischen Vorstellungen bis zur endgültigen
Formulierung und Beschlussfassung 1989 in Berlin durchsetzen.
Von dieser programmatischen Arbeit profitierte auch die Zusammenarbeit
der Parteilinken in der SPD. 1994 wurde er Miterhausgeber der
Zeitschrift für sozialistische Politik und Wirtschaft.
Ebenfalls 1994 gründete er mit vielen Wissenschaftlern die „Loccumer
Initiative kritischer Wissenschaftler“, die bis heute
Tagungen in Loccum durchführt und wissenschaftlich-politische
Interventionen zu Problemen der Gegenwartsgesellschaft publiziert.
DL21-Konvent "Fortschritt, Arbeit, Gerechtigkeit" 28./29. März 2009, Berlin
Das Forum DL21 lädt zu einem programmatischen Konvent, um programmatische Bausteine für neue Mehrheiten zu diskutieren. Als Gäste sind u.a. eingeladen Olaf Scholz, Andrea Nahles, Klaus Wiesehügel, Klaus Wowereit, Ralf Stegner, Heiko Maas und Günter Schmid.
DL21/spw-Herbstkonvent verschoben - Vorbesprechung am 12. Oktober vor Sonderparteitag
Nach dem Rücktritt von Kurt Beck hat der Parteivorstand den 18. Oktober 2008 als Termin für den außerordentlichen Bundesparteitag festgelegt. Der für den 18./19.10.08 geplante Herbstkonvent von DL21 und spw wird daher verschoben. DL21 wird für den 12. Oktober zu einer Vorbesprechung des Parteitages einladen.
Weitere Informationen über den Tagungsort und das genaue
Programm
finden sich in den nächsten Tagen auf der Internetseite www.forum-dl21.de .
Der Herbstkonvent wird voraussichtlich im Februar 2009 stattfnden.
DL21/spw-Herbstkonvent:
Sozialer Aufstieg und Sicherheit im 21. Jahrhundert
18.10.08, 9:30 Uhr, Berlin , Umspannwerk
Das vorläufige Programm für Samstag,
18.10.2008
(Fortsetzung am 19.10.2008 ab 9.30 Uhr)
9.45 Uhr Begrüßung Björn Böhning
10.00 Uhr Rede von Olaf Scholz, Minister für Arbeit und Soziales: „Sozialer
Aufstieg und Sicherheit im 21. Jahrhundert“
10.45 Uhr Kaffeepause
11.00 Uhr Diskussion, Moderation Björn Böhning
12.00 Uhr Rede von Kurt Beck, SPD-Parteivorsitzender: Zur Lage der SPD
13.00 Uhr Mittagessen
14.00 Uhr Foren
Bildung – eine sozialstaatliche Herausforderung, u. a. mit:
• Dr. Ernst Dieter Rossmann, MdB,
• Dr. Eva Maria Stange (Wissenschaftsministerin Sachsen),
• Prof. Dr. Heike Solga (WZB)
Gesundheit und Pflege
• Prof. Dr. Karl Lauterbach, MdB
• Birgit Fischer, Vorstandsmitglieder BEK
• Dr. Simone Real, Sozialverband Deutschland
• Prof. Dr. Felix Welti, FH Neubrandenburg,
Armutsfeste Rente, Mindestrente?, u. a. mit:
• Anton Schaaf, MdB
• Dr. Ulrich Schneider, Hauptgeschäftsführer des Paritätischen
Wohlfahrtsverbandes
• Ingo Nürnberger, DGB-Bundesvorstand
„Das soziale Europa gestalten“, u. a. mit:
• Angelica Schwall-Düren, MdB
• Martin Schulz, MdEP, (angefragt)
• Dr. Michael Dauderstädt, FES
„Sicherheit statt Prekariat“, u. a. mit:
• Ottmar Schreiner, MdB
• Prof. G. Günter Voss (TU Chemnitz)
• Dr. Katie Baldschun, stellv. Juso-Bundesvorsitzende
• Sven Giegold, Wirtschaftswissenschaftler
16.00 Uhr Kaffeepause
16.30 Uhr "Linkes Regieren heute"
Diskussionsrunde u.a. mit Ralf Stegner (SPD-Landes- und Fraktionsvorsitzender
Schleswig-Holstein), Franziska Drohsel (Juso-Bundesvorsitzende), Heiko Maas
(SPD-Landes- und Fraktionsvorsitzender Saarland), Andrea Ypsilanti (SPD-Landes-
und Fraktionsvorsitzende Hessen, angefragt) und Erwin Sellering
(SPD-Landesvorsitzender und Sozialminister Mecklenburg-Vorpommern, angefragt)
19.00 Uhr Feier mit Büffett und Getränke,
Karte für die Abendveranstaltung: 15 €, 5 € (o.Einkommen), DL21-Mitglieder
haben freien Eintritt
Sonntag, 19. Oktober
9.30 Uhr Begrüßung
9.45 Uhr Grußwort Klaus Wowereit, Regierender Bürgermeister von Berlin
10.00 Uhr Prof. Günther Schmid, Direktor der Abteilung Arbeitsmarktpolitik und
Beschäftigung am Wissenschaftszentrum Berlin:
„Flexibilität und Beschäftigung – Herausforderungen für den Sozialstaat
Diskussion
11.15 Uhr Andrea Nahles, stellv. SPD-Vorsitzende: „Der Sozialstaat als Partner
– Aufstieg und soziale Sicherheit“
Diskussion
12.30 Uhr Björn Böhning, Vorsitzender Forum DL21: „Unsere Ziele – unsere
Positionen: Eckpunkte für ein Wahlprogramm der SPD“
13.00 Uhr Schluss
Örtlichkeit
Umspannwerk Berlin-KreuzbergPaul-Lincke-Ufer 20
Berlin
SPW-Frühjahrstagung 2008
„Gestaltung der Arbeit: Aufstieg, Qualifizierung, gute Arbeit!“
18./19. April 2008, HVHS Springe, Kurt-Schumacher-Str.5, Springe:
Das Thema steht in dem Kontext der Diskussion um moderne Arbeits- und Lebensweisen und biographische Selbstbestimmung. Dabei soll das Thema entlang dreier Themenkomplexe diskutiert werden:
* Strukturelle Veränderungen auf dem Arbeitsmarkt: Wie hat sich der Arbeitmarkt tatsächlich verändert? Inwieweit gibt es einen Zuwachs prekärer Beschäftigungsverhältnisse, wie verändern sich Arbeitszeiten, Löhne etc. ?
* Veränderung von Erwerbsbiographien: Was bedeutet dies in biographischer Perspektive? Inwieweit gibt es im Arbeitsmarkt soziale Mobilität? Mit welchen Handlungsressourcen sind Arbeitnehmer ausgestattet, um sich auf dem Arbeitsmarkt behaupten zu können? Welche benötigen sie?
* Politische Regulierung: Wie kann und muss regulativ auf diese Veränderungen reagiert werden? Welche politisch-strategischen Ansatzpunkte gibt es?
Anmeldung moglichst bis zum 11. April 2008 bitte an den spw-Förderverein
Der Teilnahmebeitrag betragt 30 Euro mit und 20 Euro ohne Ubernachtung, Mitglieder ohne Einkommen zahlen die Halfte.
Tagungsort: Die HVHS Springe ist mit ÖPNV bis zum Bahnhof Springe aus Richtung Hannover bis 21.55 Uhr im Halbstundentakt zu erreichen (Abfahrt immer *.25 Uhr und *.55 Uhr).
Von der BAB2 Abfahrt Lauenau, ca. 30 Min. bis HVHS Springe. Informationen zum Tagungsort gibt es im Internet: www.hvhs-springe.de.
Das genaue Programm spw-Frühjahrstagung 2008 gibt es hier.
Von der "Generation Golf" zur "Generation prekär"?
Jugendpolitik und Jugendpolitische Orientierung heute
Samstag, 3. November 2007, 11.00-16.30h Uhr, Bargteheide, Ganztagszentrum
Veranstaltung von ProMS Nord und Jusos Stormarn
Zeitungen schreiben von einem greifbaren Wertewandel und der Hinwendung zu fundierten linken und sozialistischen Positionen. Kurt Beck spricht von einer Solidarischen Mehrheit und die SPD will auch weiterhin am Demokratischen Sozialismus festhalten. Wie hält es die Jugend damit? Wie reagiert die junge Generation auf ökonomischen Druck und Zukunftsängste.
Diesen uns anderen Fragen wollen wir nachgehen und zugleich die Frage nach einer neuen jugendpolitischen Orientierung stellen.
Als Linke in der SPD und Jusos wollen wir an Diskussionen und Erfahrungen aus den 1980er und 90er Jahren anknüpfen. In welche Richtung entwickeln sich die Jusos als Verband heute? Verkommen sie zu einem reinen, parteitreuen Nachwuchsverband? Was bedeutet es heute, ein sozialistischer Richtungsverband zu sein?
Wir haben spannende Referenten gewinnen können und freuen uns gemeinsam mit euch/ihnen und Menschen aus Wissenschaft, Gewerkschaft und Politik eine spannende Diskussion in Bargteheide führen zu können.
ABLAUF
11:00 Uhr Begrüßung
11:15 Uhr Jugendphase und politische Beteiligung
- Dr. Uwe Bittlingmayer , Universität Bielefeld
12:30 Uhr Mittagspause
13:00 Uhr Vertiefende Workshops:
I. "Irgendwie jobbe ich mich schon durch!"
Berufsorientierung zwischen Selbst- und Fremdbestimmung, Flexibilisierung, und Ausbildungslücken.
- Stefan Schad (DGB Jugend)
- Toralf Pusch (ProMS)
II. "Und was ist mit Vater Staat?"
Jugendliche zwischen Ungleichheit, flexibler Absicherung und dem Bedürfnis nach mehr Solidarität.
- Dr. Uwe Bittlingmeyer (Uni Bielefeld),
- Tobias von Pein (Jusos)
III. "Gibt es eine globale Jugendkultur?"
Gibt es die "eine Jugendkultur" und gleicht sie sich global an? Welche Gemeinsamkeiten und Unterschiede prägen die Jugendphase weltweit, auch unter dem Einfluss von Großunternehmen?
- Götz Godowski (ProMS),
- Maike Rohwer (ProMS)
14:30 Uhr Podiumsdiskussion
"Brave Parteijugend oder frecher Jugendverband? Was treibt die Jusos heute?"
Die Entwicklung der jugendpolitischen Orientierung von ihrem Ursprung bis heute und darüber hinaus. Welche Aufgabe hat die demokratische Linke speziell die Jungsozialistinnen und Jungsozialisten in der Gesellschaft?
- Felix Welti, ProMS-Nord e.V.
- Bettina Kohlrausch, Uni Göttingen, stellv. Juso-Bundesvorsitzende 1996 - 1998 und 2000 - 2002
- Sönke Klages SPD Hamburg-Nord
- Franziska Drohsel, Juso-Landesvorsitzende Berlin, Kandidatin für den Juso-Bundesvorsitz (angefragt)
Gegen 16:30 Uhr Ende der Veranstaltung
Samstag, 08. September 2007, Dortmund
Der Staat als Pionier
Herbsttagung des Vereins zur Förderung von Demokratie und Völkerverständigung e.V. und – spw - Zeitschrift für sozialistische Politik und Wirtschaft mit freundlicher Unterstützung des Juso-Landesverbandes NRW in der Auslandsgesellschaft NRW, Dortmund, Steinstrasse 48 (HBF-Nordausgang)
10.00 Uhr Begrüßung
durch Björn Böhning, Juso-Bundesvorsitzender und Vorsitzender des
Vereins zur Förderung von Demokratie und Völkerverständigung e.V.
10.15 Uhr Der Staat als Pionier im 21. Jahrhundert
- Matthias Machnig, Staatssekretär im Bundesumweltministerium
10.45 Uhr Diskussion
11.00 Uhr Kaffeepause
11.15 Uhr Zwischen Pionierleistung und Daseinsvorsorge – die Kontroverse über zentrale und dezentrale Energieversorgung
- Frank Schwabe, MdB, Sprecher „SPD-Denkfabrik“
10.45 Uhr Diskussion
12.30 Uhr Mittag
13.30 Uhr Podiumsdiskussion: Der Staat als Pionier konkret – Aktuelle Anforderungen an linke Reformpolitik
- Guntram Schneider, Vorsitzender DGB NRW
Dr. Andreas Paust, Fraktionsgeschäftsführer der SPD im Rat der Stadt Dortmund
- Dr. Uwe Kremer, Geschäftsführer LifeTecRuhr und spw-Mitherausgeber (angefragt)
Moderation: Thomas Westphal, spw-Mitherausgeber
15.30 Uhr Verabredungen zum weiteren Diskussionsprozess
16.15 Uhr Gesellschafterversammlung der spw Verlag/Redaktion GmbH
17.00 Uhr Schlusswort und Abreise
Anmeldung möglichst bis zum 01.September 2007 bitte an: spw-Förderverein
Der Teilnahmebeitrag beträgt 10 Euro, Mitglieder ohne
Einkommen zahlen die Hälfte.

